Freiwillige sollen überschüssiges Fassbier auftrinken

16. März 2021

BECHERSBÄUREN(ur). Der Absatz von Fassbier ist im vergangenen Jahr dramatisch eingebrochen. In vielen Brauereien stapeln sich tausende von Fässern in den Lagerhallen. Die Gesundheitsämter untersagen die Entsorgung des alkoholischen Getränks über die Kanalisation. „Seit Mitte Januar sind etwa zwei Dutzend Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr täglich im Einsatz, um unsere etwa 40.000 Hektoliter Export einer natürlichen Vernichtung zuzuführen“, freut sich S. Uff, Produktionsleiter bei der Brauerei Hicksermoser in Bechersbäuren. Aber auch der Landfrauenverein, der gemischte Chor, der Heimatverein, die Kleintürzüchter, der Fußballclub, die Wandergemeinschaft, die Nachbarschaftshilfe, die Kleingärtner, das Technische Hilfswerk sowie der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung in Bechersbäuren haben bereits Hilfe beim Auftrinken des Gerstensafts zugesagt. „Die Uhr tickt“, so S. Uff, „das Mindesthaltbarkeitsdatum des Biers läuft in fünf Tagen ab.“ Er sei aber zuversichtlich, dass in einer gemeinsamen Anstrengung aller Bechersbäurer und Bechersbäurerinnen die Fässer rechtzeitig leer sind.

Bei der Brauerei Hicksermoser müssen noch etliche tausend Fässer aufgetrunken werden.

 

 

 

 

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Foto: almost witty

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Beer_barrels_galore.jpg

 

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