Krankenkassen planen Burn-in-Programm

3. Juli 2017

BERLIN(ur). Immer mehr Menschen müssen nach einer Burn-out-Auszeit wieder ins Arbeitsleben eingegliedert werden. Verschiedene Krankenkassen wollen jetzt mit einem Burn-in-Programm Betroffene wieder an die Arbeitsbedingungen im Berufsalltag herangeführen. Mit einer speziellen Psychotherapie erlernen die Teilnehmer wieder Fähigkeiten, die zum Bestehen im Arbeitsalltag unerlässlich sind, die aber oft durch eine lange Auszeit verloren gegangen sind. Die Therapie umfasst unter anderem die Themen „Mobbing für Wiedereinsteiger“, „Die Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben effektiv aufheben“ und „Das Einmaleins der Selbstüberforderung“. Verpflichtend für jeden Teilnehmer ist, sich jeden zweiten Tag 14 Stunden ohne Pause und gesunde Ernährung mit einer Aufgabe zu beschäftigen, die keinen Spaß macht.

Mobbing, zu viel arbeiten, schlechte Ernährung: All das lernen Wiedereinsteiger in Burn-in-Programmen.

 

 

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Psychotherapy.JPG

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