Erdogan führt Todesstrafe für Kritiker der Todesstrafe ein

19. April 2017

ANKARA(ur). „Bei uns reicht die Demokratie so weit, dass wir alle Personen, die von einer Thematik betroffen sind, gleich behandeln“, mit diesen Worten begründet der türkische Präsident die Einführung der Todesstrafe für Schwerverbrecher, für Kritiker der Todesstrafe, Kritiker der Kritiker der Todesstrafe und Kritiker der Kritiker der Kritiker der Todesstrafe. Anhängern des muslimischen Glaubens will die Regierung eine „Exekution halal“ garantieren. Sollten Zweifel an der Rechtstaatlichkeit der Verfahren aufkommen, stehe jedem Delinquenten der Weg offen, bis zu drei Jahren nach Vollzug der Exekution Beschwerde beim obersten Verfassungsgericht einzulegen.

Erdogan: Jeder hat das Recht auf die Todesstrafe.

 

 

 

 

(JME/Foto: By Senat RP/Polish Senate – http://www.senat.gov.pl/k7/agenda/goscie/2009/090514/1.jpg, CC BY-SA 3.0 pl, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8528902)

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