AfD-Wahlkampfprogramm: Bei Kreisverkehren Ausfahrt Richtung Mekka verbieten

10. März 2017

KÖLN(ur). Eine Forderung im jetzt von der AfD vorgestellten Wahlprogramm stößt bundesweit bei Autofahrern auf Kritik: Die populistische Partei will in allen Kreisverkehren die Auswahrt Richtung Mekka verbieten. Frauke Petry sieht in den Mekka-Ausfahrten „eine schleichende Islamisierung Deutschlands“ am Werke. „Viele fahren Richtung Mekka ohne sich dessen bewusst zu sein“, kritisiert die Parteivorsitzende die Konstruktion der Kreisverkehre. Abgesehen davon seien islamische Kreisverkehre nicht mit dem Islam vereinbar, so Petry, weil Mohamed nachweislich kein Autofahrer gewesen sei. Die AfD fordert in ihrem Wahlprogramm alle Kreisverkehre mit Ausfahrten Richtung Obersalzberg zu versehen und favorisiert den Rückbau der Kreisverkehre. „Die Wiedereinführung der Kreuzung und damit des Kreuzes wäre ein nachhaltig sichtbares Zeichen für die Stärkung des christlichen Abendlandes“, ist Petry überzeugt.

„Mohammed war kein Autofahrer“: Petry gegen Kreisverkehre mit Mekka-Ausfahrt.

 

 

 

 

 

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Frauke_Petry.jpg blu-news.org

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