Pupsen, müffeln, transpirieren: Smellfie-Trend überrollt Deutschland

2. März 2017

PFORZHEIM(ur). Ein demonstrativ gelassener Pups, gezielt eingesetzter Mundgeruch, zur Schau getragener Achselschweiß  – immer mehr Menschen machen Smellfies. Diese Selbstinszenierung mit Hilfe körpereigener Gerüche hat in Deutschland inzwischen das Selfie als Mittel zur Selbstdarstellung abgelöst. Dies teilt der Deutsche Olfaktorische Warndienst (DOLF) in Pforzheim mit. „Der Smellfie ist die Antwort des gesellschaftlich abgehängten weißen Mannes auf das Eau de Toilette“, so Dr. Berhold Schannelvier vom DOLF. Der Smellfie habe zugleich eine abgrenzende wie eine identitätsstiftende Funktion. Seinen Ausgangspunkt hatte der Trend in einer niederbayerischen Single-Männer-WG genommen und sich von dort schnell über das ganze Land verbreitet.

Smellfie: Duftmarken setzen ist wieder in.

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