"Echo"-Alltagsassitent von Amazon schreit zurück

7. Februar 2017

SEATLE(ur). Amazon erweitert die Funktionalität seines vernetzten Lautsprechers Echo. Der persönliche digitale Alltagsassistent für den Haushalt schreit jetzt zurück, wenn er wegen eines falsch verstandenen Kommanods oder einer unbeabsichtigten Bestellung angeschrieen wird. Dies hat Amazon im Fachmagazin „Mental Disorder today“ angekündigt. Je nach Lautstärke und Tonfall erkennt Echo, ob der Anwender ihn anbrüllt oder zur Hölle wünscht. „Alexa“, die Stimme von Echo, reagiert dann entsprechend. Sie verfügt über mehrere Tausend unflätige Ausdrücke und alle gebräuchlichen Flüche. Bereits nach wenigen Tagen erstellen Algorithmen ein Persönlichkeitsprofil jedes Nutzers aus der Familie. So sei Alexa auch zu gezielten persönlichen Beleidigungen im Stande oder könne mitgehörte Indiskretionen an passender Stelle weitergeben. An der Konstellation, dass zwei Echo-Geräte in einem Haushalt aufgestellt sind, arbeitet Amazon noch. Bei einem Testlauf hatten sich die beiden Geräte über mehrere Stunden hinweg angeschrieen und beleidigt.


Wirtschaft

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