Nach Winterchaos: Bahn will mit zu früh fahrenden Zügen Verspätungsbilanz ausgleichen

3. Januar 2017

BERLIN(ur). Statistisch betrachtet neutralisiert jeder Zug, der 15 Minuten zu früh abfährt einen, der 15 Minuten zu spät ankommt, heißt es in einem internen Papier der Bahn. Der Wintereinbruch hatte wieder zu zahlreichen Verspätungen geführt. Um die Bilanz der Verzögerungen statistisch auszugleich sollen nun laut des Papiers 30 Prozent der Züge zu früh abfahren. Diesen Effekt wolle man nutzen, um in offiziellen Verspätungsbilanzen besser dazustehen. Kommt ein Zug überhaupt nicht, sollen die Fahrgäste mit der Durchsage „Aus betriebsbedingten Gründen ist der Zug zu einem unbekannten Zeitpunkt bereits abgefahren“ informiert werden.

Wirtschaft

Kommentare sind geschlossen.