Schrott-Wichteln: Immer mehr Frauen nutzen Brauch um nutzlos gewordene Ehemänner loszuwerden

21. Dezember 2016

BERLIN(ur). Ein Bericht von Amnesty International warnt mit Blick auf die Vorweihnachtszeit vor einer neuen Form des Schrott-Wichtelns. Immer öfter verwichteln Ehefrauen untereinander ihre unansehnlich oder unbrauchbar gewordenen Männer. „Man kann dabei aber auch durchaus Glück haben“, so Roswita L. in dem Amnesty-Report. Sie ist feste Teilnehmerin beim schon traditionellen „Quasimodo-Wichteln“ in Herrenberg bei Stuttgart. „Mit dem Herbert von der Gertraud hatte ich ein super Los. Der räumt den Schnee weg und erzählt auch mal einen Witz“, freut sich die 48-Jährige. Als der erwartete Reinfall dagegen bestätigte sich Karl-Heinz. Seine Frau Hanne hatte ihn beim Wichteln eingebracht, da er sich im Ehebett mehr und mehr als liegender Staubfänger entwickelt hatte. Auch Armgard, die ihn gezogen hatte, war nicht im Stande, ihn erotisch in Gang zu setzen. Sie will Karl-Heinz im nächsten Jahr zurückwichteln und hofft dann auf mehr Glück. Bis dahin soll er Fenster putzen.

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