Strategie zur Bundestagswahl: SPD will nicht mit Sozialdemokraten in Verbindung gebracht werden

19. Dezember 2016

BERLIN(ur). In ihren Kampagnen zur Bundestagswahl will die SPD gezielt darauf hinwirken, nicht mit Sozialdemokraten in Verbindung gebracht zu werden. Ihren Kanzlerkandidaten will die Partei im Laufe des Jahres 2018 bekanntgeben. Dies sind laut Medienberichten die Eckpunkte eines jetzt von Sigmar Gabriel vorgelegten Strategiepapiers zum Wahlkampf 2017. „Egal welche, Hauptsache wir werden als irgendeine andere Partei wahrgenommen“, so Gabriel in einem leidenschaftlichen Appell vor Mitgliedern der SPD-Ortsgruppe Wuppertal Nord. Nach Bekanntwerden des Strategiepapiers sind heftige interne Kämpfe ausgebrochen, als welche Partei sich die SPD in der öffentlichen Wahrnehmung positionieren sollte, um bei der Bundestagswahl erfolgreich abzuschneiden.

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