NPD: Wegen Achselschweiß Sommergruß statt Hitlergruß

26. August 2016

MÜNCHEN(ur). Die NPD empfiehlt ihren Mitgliedern laut einem internen Papier bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Hitlergruß zu verzichten. Mit dem aufgestreckten Arm werde nicht selten eine unappettliche Achselnässe sichtbar. Dies trage nur bedingt zur Sympathiegewinnung der Partei bei. Die NPD rät den Kameraden zum „Sommergruß“. Mit ihm bleibt der Oberarm angelegt, nur der Unterarm wird gereckt. Da es sich so quasi nur um einen halben Gruß handelt, sollten beim Sommergruß immer beide Unterarme gehoben werden. Das NPD-Papier – intern „Aufmarsch-Knigge“ – rät Nationalen, die trotz Hitze nicht auf den vollen Gruß verzichten möchten, zu einem gesonderten Vorgehen. In diesem Fall sollte der Rädelsführer zur Inspektion des Schweißfleckes zu Rate gezogen werden. Gemeinsam mit dem Transpirierenden könne dann von Fall zu Fall abgewogen werden, was gewichtiger sei, die demonstrative Geste nationaler Gesinnung oder der mittels Schweißfleck hervorgerufene Ekel. Sollte das Hoch Heinrich noch länger anhalten, plant die NPD-Parteizentrale landesweit für die Parteimitglieder Sommergruß-Workshops anzubieten.

Politik

Kommentare sind geschlossen.