Zu viele tote IS-Märtyrer durch Syrien-Bombardements: Jungfrauen im Paradies werden knapp

5. Dezember 2015

MOSSUL(ur). Womöglich können islamistische Märtyrer künftig nicht mehr mit 72, sondern nur mit 48 oder noch weniger Jungfrauen im Paradies rechnen. Dies verlautete aus gut unterrichteten Kreisen im Umfeld des Propheten. Der Grund: Durch die massiven Bombardements von Stellungen des Islamischen Staates ist die Zahl der Märtyrer drastisch gestiegen. Dadurch komme es im Paradies „zu Engpässen bei der vollumfänglichen Versorgung mit Jungfrauen“, so der IS-Chef-Theologe Burki Al-Follpfosti. Der Prophet erwäge eine vorübergehende Rationierung der Jungfrauen. Der IS hat sich indes aufgrund der Jungfrauen-Problematik in mehrere Lager gespalten. Die traditionalistischen Extremisten wollen sich grundsätzlich nur für 72, mehr liberale Extremisten schon ab 50 oder noch weniger Jungfrauen in die Luft sprengen. In westlichen Ländern sozialisierte ISler würden den Sprengstoffgürtel auch für einen Flachbildschirm oder vier Wochen Mallora zünden.

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