Hamburger Straße soll mit Schmidts Lunge geteert werden

11. September 2015

HAMBURG(ur). Bewohner des Hamburger Stadtteils Billstedt zeigen sich besorgt über Helmut Schmidts Aufkündigung des Rauchens. Der Altkanzler hatte den Bewohnern des strukturschwachen Stadtviertels versprochen, nach seinem Ableben seine Lunge zu spenden. Mit der gespendeten Lunge soll eine nach Schmidt benannte Straße in Billstedt geteert werden. „Wo soll Teer herkommen, wenn nicht von Schmidt?“, so ein besorgter Anwohner. „Wenn die Straße schon nach ihm benannt wird, kann er sie auch selbst teeren“, findet ein anderer. Mit einer Unterschriftenaktion wollen die Bürger nun Schmidt zum ununterbrochenen Weiterrauchen auffordern. Viele Billstedter hoffen, dass Schmidt noch ein paar Jahre lebt, dann würde es vielleicht auch noch für eine Seitenstraße reichen.

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