Tsipras fordert 50 Mrd. für Herausgabe des Abstimmungsergebnisses

5. Juli 2015

ATHEN(ur). „Das Abstimmungsergebnis des heutigen Votums gehört allein dem griechischen Volk. Wenn die Institutionen das Ergebnis wissen wollen, müssen sie dafür einen angemessen Preis bezahlen“, mit diesen Worten fordert der griechische Regierungschef weitere 50 Milliarden Euro Hilfsgelder für Griechenland. Sollten die Griechen mit „Ja“ gestimmt haben, so ist aus dem Umfeld von Tsipras zu erfahren, könne der Preis noch deutlich ansteigen. Ob das Wahlergebnis von den EU-Ländern überhaupt akzeptiert wird ist indes unklar. „So lange Griechenland seine Wahlen nicht grundlegend strukturell reformiert, können wir die Ergebnisse nicht anerkennen“, so Wolfgang Schäuble. Wahlen seien in Griechenland noch immer ineffektiv, zu bürokratisch und steuerfrei, so die Kritik des Finanzministers.

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