Bundeswehrsoldaten geschockt: Seit Jahren mit G36 Sturmgewehr vorbeigeschossen

31. März 2015

BERLIN(ur). Die Bundeswehrsoldaten haben seit dem Einsatz des Sturmgewehrs G36 Anfang der 80er-Jahre nicht das getroffen, worauf sie geschossen hatten. Das haben die Soldaten jetzt gemerkt. Nun zieht Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen die Reißleine. Mit neuen, zielsicheren Gewehren sollen die Einsätze im Kosovo, Somalia und Afghanistan wiederholt werden. „Die Deutschen haben zwei Weltkriege in den Sand gesetzt, umso mehr geht es heute darum, den Ruf unserer militärischen Zuverlässigkeit nicht noch einmal zu schädigen“, so von der Leyen. Weitere Recherchen der Verteidigungsministerin förderten zudem schwere Mängel des ehemaligen Verteidigungsministers Rudolf Scharping zutage. Er soll wiederholt mit unverständlich genuschelten Ansprachen für Verwirrung gesorgt und regelmäßig Truppenmanöver mit dem Fahrrad begleitet haben. Von der Leyen will prüfen lassen, ob Rekruten, die während seiner Amtszeit einberufen worden waren, ihren Wehrdienst wiederholen müssen.

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