Griechenland will Abgabe für Deutschland-Beschimpfungen einführen

23. März 2015

ATHEN(ur). Mit einer Abgabe für Beschimpfungen von Deutschland, Angela Merkel und Wolfgang Schäuble will Griechenland Milliarden einnehmen. Dieses Vorhaben steht nach Medienberichten ganz oben auf der Reformliste, die Regierungschef Tsipras heute der deutschen Bundeskanzlerin vorstellen will. „Der erste wirklich überzeugende Vorschlag von Griechenland, wie maßgebliche Summen in die Staatskassen kommen könnten“, so eine erste Stellungnahme von Merkel. Geringverdienende und Arbeitslose können nach Plänen von Tsipras eine günstige Beschimpfungspauschale erwerben, die bis zu einem Jahr gültig ist. Für Reiche werden etwa für die Darstellung von Angela Merkel mit Hitlerbärtchen bis zu 2000 Euro fällig. Regierungssprecher Steffen Seibert kündigte an, Angela Merkel und im besonderen Wolfgang Schäuble werden sich in den kommenden Monaten bemühen, möglichst häufig Anlass für griechische Beschimpfungen zu geben, um so die neue Einnahmequelle in Griechenland sprudeln zu lassen. Griechenland zu helfen und für „wiederkehrende Anreize für Deutschland-Schmähungen zu sorgen“ sei eine Parteien übergreifende Aufgabe, der jetzt alle nachkommen müssen, so Seibert.

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