Riedelstetter Tageblatt will 3-Millionen-Auflage: Redaktion wird erschossen

19. Januar 2015

RIEDELSTETT(ur). Seit Jahren sinkt die Auflage, jetzt plant das Riedelstetter Tageblatt einen Befreiungsschlag. „Seit letzter Woche wissen wir, es gibt einen Weg, um aus der Dauerkrise zu kommen, aber wir müssen Opfer bringen“, so Tageblatt Herausgeber Vinzenz Hugenberg. Nach Angaben des Medienunternehmers hat sich die Kriminellengruppe „Riedelstetter Bandidos“ bereiterklärt, einen Anschlag auf die Redaktion der Zeitung zu verüben. „Wenn wir damit unsere Arbeitsplätze retten können sind wir gerne dabei“, kommentiert Redakteur Detlef Hinterwäldler das Vorhaben. Er und weitere elf Redaktionsmitglieder haben bereits ihr Testament gemacht. Um die Auflagen in profitable Höhen zu befördern und so das Zeitungssterben in Deutschland aufzuhalten müssten nach Einschätzung von Medienexperten in den nächsten Jahren etwa acht Hundert Redaktionen erschossen werden. Ab heute nimmt das Riedelstetter Tageblatt Vorbestellungen für die erste Ausgabe der Zeitung nach dem Anschlag entgegen.

Wirtschaft

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