Bier als Arznei gegen Kontaktschwäche zugelassen

15. September 2014

BONN(ur). Wer an wiederholt auftretender Schüchternheit oder akuter Kontaktschwäche leidet kann sich von seinem Hausarzt das Mittel „Bier“ verschreiben lassen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt das Präparat gegen alle Formen der Sozialphobie zugelassen. Als Darreichungsform kann Kellerbier, Weizenbier, Altbier, Bockbier, Doppelbockbier, Export, Kölsch oder Pilsener verordnet werden. Je nach Indikation und Schüchternheitsgrad empfiehlt das BfArM mindestens drei Mal zwei Liter Bier täglich. Das Bundesinstitut hatte „Bier“ im Rahmen des Zulassungsverfahrens über mehrere Jahre bei Betriebsausflügen, Weihnachts- und Jubiläumsfeiern erfolgreich getestet. Experten erwarten, dass das BfArM „Bier“ auch als Mittel gegen erhöhte Merkfähigkeit und nachlassenden Harndrang zulassen wird.

Wissenschaft

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