Gut gegen Stress: Ärzte sollen Katzen verschreiben

1. September 2014

[ARCHIV] MÜNCHEN(ur). Ein Tier zu streicheln ist gut gegen Stress und hebt die Stimmung. Das haben Mediziner in Langzeitstudien herausgefunden. Laut eines Berichts des Fachblatts „Ein Herz für Tiere“ reicht es aus, sein Haustier acht Minuten zu streicheln, um den eigenen Blutdruck zu senken. Endorphine, die beim Streicheln ausgeschüttet werden, sorgen für gute Laune. Vor diesem Hintergrund wollen mehrere Krankenkassen die Verschreibung von Katzen in ihren Leistungskatalog aufnehmen. Bei einem Blutdruck von 140 sollte eine, bei 180 zwei Katzen verschrieben werden. Bei starken Nebenwirkungen (Katzenhaarallergie) Hamster. Auch die Volkshochschulen planen ihr Angebot zu erweitern mit Kursen wie „Power-Streicheln bei depressiven Verstimmungen (bitte eigene Katze mitbringen)“. Bei den rasant zunehmenden Fällen von Burnout wird es voraussichtlich bald zu einem akuten Katzenengpass kommen – und sich einmal mehr das Zweiklassensystem im Gesundheitswesen zeigen. Privatpatienten können streicheln so viel sie wollen. Zwanzig Kassenpatienten müssen sich eine Katze teilen.

Menschen

Kommentare sind geschlossen.