In Telefonwarteschleife Vermisster wieder aufgetaucht

22. Mai 2014

NIEDERPFRUNDSTETT(ur). Freude in Niederpfrundstett: Ein seit 2009 in der Telefonwarteschleife eines Versandhauses vermisster Rentner ist wieder aufgetaucht. „Nachdem ich über 20 Mal durchgestellt wurde, wusste ich nicht mehr wo ich bin“, berichtet der 68-Jährige sichtlich geschwächt, aber sonst in gutem Gesundheitszustand. „Es ist ein Wunder, dass ich nicht vollständig bewusstlos wurde“, beschreibt der Senior den Kampf gegen die andauernde Dudelmusik in der Warteschleife, mit der er oft tagelang hingehalten wurde. Das Schlimmste aber sei gewesen, immer wieder für einen kurzen Moment eine Stimme zu hören und noch bevor er einen Notruf absetzen oder etwas sagen konnte in die nächste Warteschleife weiter verbunden zu werden. Entdeckt wurde der Senior von einem Service-Techniker der Telekom, der in dem schwer zugänglichen Teil der Warteschleife eine verlängerte Mittagspause machen wollte. Der Deutsche Personensuchdienst vermutet, dass jährlich mehrere Tausend Menschen in Wartscheifen verschwinden.

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