Atheisten fordern Frankfurter Kreuz aus öffentlichem Raum zu entfernen

19. Mai 2014

FRANKFURT(ur). Die kirchenkritische Giordano-Bruno-Stiftung fordert die Entfernung von Kreuzen aus dem öffentlichen Raum. Begonnen werden soll mit dem „wohl eindrucksvollsten öffentlichen religiösen Symbol in Deutschland, dem Frankfurter Kreuz“, so ein Sprecher der Stiftung. Viele Atheisten sähen sich aus weltanschaulichen Gründen gezwungen, Autobahnkreuze oft großräumig zu umfahren. Schon an kleinen Kreuzungen innerstädtisch und wenn Landstraßen aufeinandertreffen, fühlten sich viele überzeugte Nichtgläubige „weltanschaulich unwohl“. Die Giordano-Bruno-Stiftung verlangt, „im Geiste einer offenen Gesellschaft unverzüglich mit dem Rückbau aller Autobahnkreuze“ zu beginnen. Ersetzt werden sollten sie nach Vorstellung der Stiftung mit weltanschaulich neutralen Kreisverkehren. Im Vorfeld der Europawahl hat die Organisation ihre Mitglieder aufgerufen, den Urnengang zu boykottieren. Nicht zumutbar sei, auf dem Wahlzettel Kreuze machen zu müssen.

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