Hartz-IV-Empfänger sollen BER bauen

30. April 2014

BERLIN(ur). Die rund 700.000 Hartz-IV-Empfänger in Berlin werden zu einem „freiwilligen Arbeitsdienst“ auf der neuen Flughafen-Baustelle verpflichtet. Dies hat der Berliner Senat beschlossen. Nach dem Rausschmiss von Horst Amann übernehmen die Hartz-IV-Empfänger den vakanten Posten des BER-Technikchefs. „An Effektivität werden mehrere Hunderttausend Handlanger einen hoch bezahlten, aber unfähigen Experten mit Sicherheit mehr als ersetzen“, so die Begründung des Senats. Berlin rechnet mit enormen Kosteneinsparungen, da mit dem Beschluss unter anderem auf eine technisch aufwändige Brandschutzanlage verzichtet werden kann. 50.000 Langzeitarbeitslose sollen künftig als Feuerwachen auf dem gesamten Flughafengelände verteilt den Brandschutz sicherstellen. Aneinandergereiht zu Menschenketten übernehmen die Arbeitslosen den Gepäcktransport von und zu den Flugzeugen und ersetzen so die Transportbänder. Die Transferempfänger reagieren größtenteils positiv auf den Beschluss und freuen sich auf den Zuverdienst. „Selbst wenn wir 700.000 uns das Gehalt von Amann teilen müssen, bleibt da bestimmt immer noch ein ordentlicher Batzen für jeden übrig“, freut sich Karl-Heinz Koslowski aus dem Bezirk Neukölln.

Politik, Wirtschaft

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