Neues Tagesschau-Studio auf der Kippe

17. April 2014

HAMBURG(ur). Jan Hofer widerspenstig bei seiner Digitalisierung, Susanne Daubner verpixelt: Das neue vollständig virtuelle Tagesschau-Studio kann voraussichtlich nicht wie geplant am Samstag starten. Offenbar kam es beim Versuch, Chefsprecher Hofer einzuscannen, zu einem Systemabsturz. Auch Susanne Daubner soll nur schlimm verpixelt vorliegen. Zudem sei die Sprecherin von einem Virus befallen und habe bei einem ersten Testlauf mit der Stimme von Jens Riwa gesprochen. Dass Hacker Inhalte der rein digital produzierten Tageschau manipulieren könnten, darin sehen IT-Experten die größte Gefahr. Der erste Versuch, in ein virtuelles Studio umzuziehen, war von der ARD vor zwei Jahren abgebrochen worden. Damals berichtete das virtuelle Gegenstück von Jan Hofer, Silvio Berlusconi habe sich als schwul geoutet und die Frau von Papst Benedikt Zwillinge auf die Welt gebracht.

Wirtschaft

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