Mehdorn rechnet mit BER als Ziegenweide bis 2090

24. März 2014

BERLIN(ur). „Ja, es stimmt, die Verzögerungen mit dem BER haben mit meinen Ruhestandsplänen zu tun“, dies hat Airport-Chef Hartmut Mehdorn jetzt in der Fachzeitschrift Der Weidegrund erklärt. „Als Ruheständler werde ich zurückgezogen als Ziegenhirte auf dem BER leben“, so der aus einer Bauernfamilie stammende 72-Jährige. Das für den Bau des Flughafens vorgesehene, voraussichtlich noch bis 2090 verfügbare Brachland sei dafür bestens geeignet. Er habe bereits einen Beweidungsplan inklusive Brandschutzvorkehrungen für die weltweit größte frei ziehende Ziegenherde auf einem Flugplatz ausgearbeitet, erklärte Mehdorn. Im Check-in-Bereich könnten im Winter bis zu 50.000 Ziegen untergebracht werden. Allein im Terminal A ließen sich täglich bis zu 4000 Ziegen abfertigen, so der Noch-BER-Chef mit Blick auf seine neue Aufgabe.

Wirtschaft

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