Hoeneß zu 270.000 Stunden gemeinnützige Arbeit verurteilt

13. März 2014

MÜNCHEN(ur). Überraschendes Urteil im Hoeneß-Prozess: Unter Berücksichtigung seines sozialen Engagements sah der vorsitzende Richter davon ab, den Bayern-Manager zu einer Freiheitsstrafe zu verurteilen. Hoeneß muss stattdessen 270.000 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Der 61-Jährige reagierte erleichtert auf das Urteil. Um seine Schuld abzutragen könne er sich vorstellen, dem Lohnsteuerhilfeverein München e.V. mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Zudem werde er bereits am kommenden Samstag nach dem Spiel gegen Leverkusen die Duschen bei den Bayern saubermachen. Als gemeinnützige Tätigkeit werde ebenfalls angerechnet, so Richter Rupert Heindl, wenn Hoeneß darauf hinwirke, dass der FC Bayern auch mal die andere Mannschaft gewinnen lasse. Sollten die auferlegten Arbeitsstunden bis zum Ableben von Hoeneß nicht erbracht worden sein, so geht die Verpflichtung auf Hoeneß’ Kinder, Kindes-Kinder, Kindes-Kindes-Kinder, Kindes-Kindes-Kindes-Kinder und  Kindes-Kindes-Kindes-Kindes-Kinder über.

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