FC-Bayern-Vorstand: Von der Säbenerstraße nach Stadelheim

10. März 2014

MÜNCHEN(ur). Laut interner Berichte plant der FC Bayern München die Vereinsführung von der Säbener Straße in die Justiz- und Vollzugsanstalt München-Stadelheim zu verlegen. „Uli Hoeneß kann mit unserem vollen Beistand rechnen“, so der bereits wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilte Karl-Heinz Rummenigge zum Auftakt des Prozesses gegen den FCB-Aufsichtsratsvorsitzenden. Im Falle einer Freiheitsstrafe für Hoeneß wollen alle Vorstände des FC Bayern ihre privaten Finanztransaktionen vollständig offen legen, um damit der Verlegung der Vereinsführung in die Justiz- und Vollzugsanstalt München-Stadelheim den Weg frei zu machen. „Auch die Fans ziehen hier mit an einem Strang“, teilt ein Sprecher des FC Bayern mit. Unter dem Slogan „Für Uli schlagen wir uns die Schädel ein“ hatten sich mehrere hundert gewaltbereite FC-Bayern-Fans vor dem Gerichtsgebäude in München gegenseitig erheblich verletzt. Die Solidaritätsaktion begründeten die militanten FCB-Anhänger mit Hinweis darauf, dass schwere Körperverletzung mit Freiheitsentzug bestraft wird. „Geht er ins Gefängnis gehen wir mit“, so ein Fan-Sprecher. Bei ihrer Festnahme und Abführung durch die Polizei sangen die Delinquenten mit Blick auf Hoeneß „You never walk alone“.

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