IOC: Unterstützender Darmwind bei Skispringern erlaubt

27. Februar 2014

LAUSANNE(ur). Der eigene Wind im Rücken als zusätzlicher Schub ist bei Skispringern zulässig. Dies hat jetzt das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigt. Der Furz als solcher sei als natürliches Mittel grundsätzlich erlaubt, um so beim Sprung eine erhöhte Beschleunigung und eine größere Weite zu erzielen, so das IOC. Ein Radiosender hatte dem IOC Tonmaterial von den Skisprungwettbewerben in Sotschi vorgelegt, das unüberhörbar die von fast allen Springern gezielt eingesetzte Flatulenz belegt. Ebenso wie an der Schanze auftretende Auf- und Fallwinde seien Darmwinde als natürliches Ereignis einzustufen, begründet das IOC seine Entscheidung. Besonders leistungsstarke Springer bringen es laut Experten auf bis zu zweiminütige Schub-Fürze. Um Doping handelt erst dann, so das IOC, wenn die Beschleunigungsblähung mit künstlichen Substanzen herbeigeführt wurde. Der Olympische Verband will die erlaubte Stimulanz in die Regularien aufnehmen als so genannten Flatulenz Unterstützten Rektalen Zusatzschub (FURZ).

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