Laut Medienberichten keine Medienberichte über Sarrazin-Buch

24. Februar 2014

BERLIN(ur). Nach übereinstimmenden Berichten in zahlreichen deutschen Medien, gibt es in Deutschland zahlreiche Medien, die nicht über das neue Buch von Thilo Sarrazin berichten. Damit sieht sich der Autor mit der Analyse in seinem aktuellen Werk bestätigt. Der zu Folge gibt es in Deutschland ein Medienkartell, das verhindert, dass er frei seine Meinung sagen kann. Dies sagte Sarrazin in Interviews mit der BILD-Zeitung, dem Fernseh-Magazin Kultur-Zeit und zahlreichen anderen Medien. Aufgrund dieser „unsäglichen Allianz“, die ihn publizistisch kaltstelle, sei er gezwungen, sein neues Buch im Selbstverlag herauszubringen. Er habe bereits fünfzehn Exemplare bei sich zu Hause im Keller handkopiert hergestellt und werde sie wenn nötig auch unverlangt an zufällig ausgewählte Adressaten versenden. Beobachter rechnen damit, dass es Sarrazin neues Buch wieder in der Top-Ten-Liste der von jedem gekauften aber von niemand gelesenen Bücher schaffen wird. Sarrazin steckt bereits mitten in den Recherchen zu seinem nächsten Buch mit dem Titel „Der Tugendwächter – wie Gott verhinderte, dass ich Papst wurde“.

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