Mann betrügt Ehefrau mit angeblicher Geliebten

13. Februar 2014

PROBSTWEDEL(ur). Das Geschäft von Alibi-Agenturen boomt. Jetzt berichtet das Probstwedler Tageblatt von einem besonders dreisten Fall. Über Jahre gaukelte Hansjörg L. (38) seiner Frau mit Hilfe eines Alibi-Dienstleisters vor, er habe eine Geliebte. In Wahrheit zog er es vor, Spiele des Fußballvereins Frisch Auf Probstwedel e.V. zu besuchen. „Die Agentur hat wirklich perfekt gearbeitet“, gesteht Susanne L. (36) ein, „ich hätte selbst ja nie geglaubt, dass sich irgendeine andere Frau für Hansjörg interessieren könnte.“ Jede Saison ein Dutzend Heim- und Auswärtsspiele, Freundschafts- und Testbegegnungen, kaum eine Woche in der der 38-Jährige nicht unterwegs war. „Ich war stolz, mit einen so begehrten Mann verheiratet zu sein“, sagt Susanne L. Für sie war es ein Schock als die Sache aufflog: „Man macht sich ja so Gedanken, wer das sein könnte. Und dann stellt sich raus, es  ist ein Haufen fußballspielender Männer.“ In Pirmasens wurde ein Fall bekannt bei dem ein Mann im wirklichen Leben als Finanzbeamter tätig war.  Jahrelange hatte er mit Hilfe einer Alibi-Agentur Familie und Freundeskreis erfolgreich vorgetäuscht, im Vorruhestand zu sein.

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