Tierschützer erleichtert: Tiere kämpfen endlich selbst für Tier-Rechte

12. Februar 2014

KOPENHAGEN(ur). Weltweite Empörung nachdem Mitarbeiter des Kopenhagener Zoos eine gesunde Giraffe getötet und an die Löwen verfüttert haben. Jetzt setzen sich immer mehr Tiere aktiv für ihre Rechte ein. „Das erleichtert unsere Arbeit ungemein“, freut sich eine Sprecherin der Tierschutzorganisation Peta, „das wurde auch Zeit, dass sich die Tiere mal selbst für ihre Rechte einsetzen.“ Nach Auskunft des Veterinäramts in Lübeck hat sich nach dem Bekanntwerden der Nachricht aus Kopenhagen eine zwölfköpfige Rinderherde zu einem Protestmarsch von Wismar nach Travemünde aufgemacht. In einer Legebatterie bei Güstrow sind mehrere Tausend Hennen in einen unbefristeten Sitzstreik getreten. Mit einer laut Polizeibericht „beeindruckenden Protestaktion“ hat auf der A7 bei Hamburg eine Entenmutter zusammen mit ihren Jungen eine Tierkette gebildet, um so friedlich auf die Missstände beim Umgang mit Federvieh hinzuweisen. An der Nordsee hat die Küstenwache eine Warnmeldung für Fischerboote herausgegeben. Man müsse mit Protesten gegen die Überfischung rechnen. Offenbar planen Ansammlungen von Seebären, in deutsche Hoheitsgewässer einzudringen und medienwirksam Boote zu entern.

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