Neurologische Sensation: „Rabatt“-Gehirn bei Schwaben entdeckt

31. Januar 2014

TÜBINGEN(ur). Wissenschaftler an der Uni-Klinik Tübingen haben im Rahmen einer MRT-Studie bei einem 45-Jährigen aus Stuttgart eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht. 80 Prozent der gesamten Speicher- und Verarbeitungskapazität im Gehirn des Schwaben werden allein vom Wort „Rabatt“ in Anspruch genommen. „Wir haben das Wort kurzzeitig neutralisiert,“ erklärt Prof. Dr. Stefan Scherflein von der Uni Tübingen, „in der Zeit ist Herr Bläderle ins Koma gefallen.“ Eine schnelle Revitalisierung war den Medizinern mit dem Wort „Trollinger“ gelungen. Der Proband zeige keinerlei Verhaltensauffälligkeiten. Im Gespräch habe er sich lediglich danach erkundigt, ob er eine höhere Aufwandsentschädigung erhalte, wenn er sich für mehrere Versuche zur Verfügung stelle. Festgestellt haben die Forscher zudem ungewöhnliche mentale Fähigkeiten. Beim so genannten Scrabbel-Test hat der Mann in drei Millisekunden aus Hunderten von Buchstaben das Wort „Schnäppchen“ zusammengesetzt. Prof. Scherflein: „Bläderle benutzt nur 20 Prozent, kommt aber bestens zurecht mit seinem Gehirnle.“

Wissenschaft

Kommentare sind geschlossen.