Mann von Schnee-Schniedel erschlagen

24. Januar 2014

STÄNDERAL(ur). Schneemann war gestern – mit tragischen Folgen im thüringischen Ständeral. Dort ist ein Mann von einem vier Meter hohen Schnee-Schniedel erschlagen worden. Der 34-Jährige hatte den Riesenpenis aus Schnee im Wettstreit mit anderen Männern selbst errichtet. „Ich hab den längsten“ soll der Mann noch gesagt haben, bevor er unter seinem Penis begraben wurde. Mit seiner Aktion ist der Verunglückte nicht allein. Die Behörden schätzen, dass in Ständeral etwa 350 Männer Schneepenisse vor dem Fenster ihrer Angebeteten errichtet haben. „Ob das dem Stadtbild zuträglich ist, darüber kann man streiten“, kommentiert Gemeinderätin Hannelore Tumbernuss-Luschny den Eifer der jungen Männer. Hannes L. (19), der einen stattlichen Schnullipulli vor dem Elternhaus seiner Anke aufgestellt hat, kann die Aufregung nicht verstehen. Allerdings seien jetzt, nach der zweistündigen Arbeit mit Schnee und Eis, auch seine Hände „ganz steif.“ Um die Unfallgefahr zu mindern, wollen die Behörden die höchste zulässige Länge der Schneepenisse auf zwei Meter begrenzen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, auch mal wieder einen normalen Schneemann zu bauen.

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