Boris Becker outet sich als Volltrottel

9. Januar 2014

MÜNCHEN(ur). Boris Becker ist ein Volltrottel. Was viele lange vermuteten hat der ehemalige Tennisstar nun in einem Interview mit der Zeitschrift Mental Disorder öffentlich gemacht. „Ich habe es immer schon gespürt, dass ich irgendwie blöd bin“, zitiert das Magazin den 46-Jährigen. Als Trottel habe er aber naturgemäß lange gebraucht, um zu kapieren, was los mit ihm sei, so Becker. In einer Stellungnahme unterstreicht der Deutsche Tennis Bund (DTB): „Toleranz ist uns wichtig“. Blöde erhielten die volle Unterstützung des Verbandes. Mit Blick auf das zu erwartende Medienecho appelliert der DTB an Experten und Medien, Stellungnahmen und Kommentare zum Thema Blöden-Outing möglichst einfach und verständlich zu formulieren, damit die Betroffenen diese auch verstehen. Unter dem Titel „Umnachtet an der Grundlinie“ möchte Becker nun ein autobiografisches Buch schreiben lassen, mit dem er sein Schicksal als Blöder im Tennissport und in der Öffentlichkeit aufarbeiten will.

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