Ehegattensplitting: Grausiger Fund bei Görlitz

3. Januar 2014

GÖRLITZ(arch). Bei Görlitz hat ein Mann seine Frau mit einer Axt durchtrennt. Der geistig minderbemittelte 64-Jährige zeigte sich bei seiner Festnahme völlig überrascht. Er sei zur Tat geschritten nachdem er in der Zeitung gelesen habe, Ehegattensplitting sei erlaubt. Auf die Spur des Mannes war die Polizei gekommen, weil er für den Aufwand zur Entfernung der Leiche vom Tatort beim Finanzamt eine Entfernungspauschale geltend machen wollte. Die Höhe des Erstattungsbetrags hatte er bereits selbst ausgerechnet und argumentiert, er veranschlage den in der Kommune höchstmöglichen Hebesatz, denn es hätte einer enormen Anstrengung bedurft, seine 125-Kilo-Frau hochzuheben. Nach dem Stand der Ermittlungen ist der Täter als nicht zurechnungsfähig einzustufen und wird wohl für den Rest seines Lebens in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Diesen Aussichten sehe er sehr gelassen entgegen, so der Görlitzer, in dem Fall werde er eine vor langem abgeschlossene Lebensrücktrittversicherung geltend machen.

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