Student von Geistesblitz erschlagen

26. November 2013

HARVARD(ur). Er hat drei Doktortitel, ist an der Elite-Universität Harvard Professor in zwei Fachgebieten und gilt als einer der brillantesten Mathematiker der Welt. Jetzt wird Harald Lee Bechtheim (54) vorgeworfen, ein Geistesblitz von ihm habe seinen Assistenten John Mindermind erschlagen. Augenzeugen berichten, Bechtheim habe dem nicht weit von ihm stehenden Mindermind spontan eine Idee erläutert, wie die so genannte Riemannsche Vermutung bewiesen werden könne. „John überlegte kurz, sagte noch etwas wie ‚Ja, so könnte es tatsächlich gehen‘, wurde bleich und ist dann tot umgefallen“, berichtet Kommilitonin Laura McMillan, die den Vorfall aus sicherer Entfernung beobachtet hatte. Vorbehaltlich des abschließenden Obduktionsberichts vermuten Neurologen, dass Mindermind an einer akuten Zerebralüberlastung verstorben ist. Bechtheim muss mit einer Anklage wegen mentaler Körperverletzung mit Todesfolge rechnen. Generell raten Ärzte nicht mehr nachzudenken, als man verträgt. Für Dumpfbacken, Volltrottel und geistige Fußgänger können bereits fünf Gedanken täglich zu einer gefährlichen Überdosis werden.

Wissenschaft

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