Bestatter beklagen postmortale Erektionen

14. November 2013

STÄNDERFELD(ur). Das Potenzmittel Viagra macht immer mehr Bestattern zu schaffen. Dies berichtet das Fachmagazin Särge und Gräber. Immer öfter komme es vor, dass ältere Herren das Mittel einnehmen, dann versterben und sich so der Sarg nicht schließen lasse, berichtet das Magazin. Nach Eintritt der Leichenstarre verstetige sich das Problem und sei nur durch einen Aufbau an der entsprechenden Stelle am Sargdeckel zu beheben. Ästhetisch stelle dies meist eine unbefriedigende Lösung dar. Der Bundesverband der Bestatter verweist auf die Möglichkeit, bereits in der Patientenverfügung den Umgang mit der postmortalen Erektion zu regeln. Viele Betroffene sehen indes die Sache laut einer nicht repräsentativen Umfrage von Särge und Gräber entspannt. „Das ist doch ein schöner Gedanke“, so etwa Heinrich L. (75) aus Berlin, „dass mein Dödel länger lebt als ich.“

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