Vorbildliche Bahnfahrer streuen und räumen selbst am Bahnsteig

12. November 2013

BERLIN(ur). Gewöhnlich nimmt ProBahn die Deutsche Bahn in die Pflicht. Jetzt in der Winterzeit appelliert der Fahrgastverband gezielt an die Solidarität der Bahnfahrenden untereinander. „Der vorbildliche Fahrgast lässt die Räum- und Streupflicht nicht vor der eigenen Haustür enden“, so Sprecher Hansjörg Weiche. Wer Schneeschippe und Streusalz immer mit im Gepäck habe, könne während des Wartens auf den Zug noch schnell den Bahnsteig von Eis und Schnee befreien. Auch sollte der uneigennützige Bahnfahrer immer einen Packen Brennholz mit sich führen. Bei längeren Wartezeiten lässt sich so im Handumdrehen am Gleis oder auch in der zugigen Wartehalle für alle ein gemütliches Lagerfeuer entfachen. Und zusammen mit anderen Reisenden bei einem gemeinsamen Becher geschmolzenen Schnees vergehe die Zeit wie im Fluge, so ProBahn. Ein weiterer Tipp für Gemeinwohl stiftendes Verhalten: Bei einer Erkältung sollte der Fahrgast niemals egoistisch in ein Taschentuch schnäuzen. Wer großräumig in den Fahrgastraum niest oder hustet gibt den Mitreisenden die Chance, sich frühzeitig anzustecken und so die Abwehrkräfte für spätere Infekte zu stärken.

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