Jeden Tag ein Türchen zu: "Adventskalender der Widerlichkeiten" der Renner

20. Oktober 2013

HIMMELSBERG(ur). Der Renner im diesjährigen Weihnachtsgeschäft scheint ein „Adventskalender der Widerlichkeiten“ zu werden, bei dem die Türchen offen sind und jeden Tag eins geschlossen wird. Bei Tunichtgut-Verlag, der den Kalender herausgibt, lägen bereits mehrere zehntausend Vorbestellung vor, teilt das Unternehmen mit. Der Nutzer kann den Kalender selbst bestücken und stellt eine Rangliste mit den aktuell widerlichsten 24 Tatsachen in seinem Leben auf, die dann auf die einzelnen Türchen verteilt werden. „Die Möglichkeit, einfach mal etwas auszublenden, was einem schon immer massiv auf den Wecker gegangen ist, hat etwas ungemein Erleichterndes“, erklärt Pressesprecher Nico Laus vom Tunichtgut-Verlag. Er könne aus dem letzten Jahr von Kunden berichten, die am 24.12. geradezu in freudige Euphorie verfallen seien im Augenblick als sie etwa das Türchen mit dem verhassten Chef, dem nervtötenden Nachbarn oder der Schwiegermutter zuschließen konnten. Vorbestellungen für den Kalender lägen auch von vielen FDP-Ortsverbänden vor. Diese möchten hinter den Türchen die verschiedenen verlorenen Landtagswahlen, Rücktritte von Parteiverantwortlichen und schließlich als Höhepunkt der parteipolitischen Widerlichkeiten am 24. den Rausschmiss aus dem Bundestag verschwinden lassen.

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