Gelebte Bescheidenheit: Limburger Bischof verstößt nur gegen zwei Gebote

10. Oktober 2013

LIMBURG(ur). Es ist ein erstes Zeichen von Selbstkritik: Der Limburger „Prunk“-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wird sich zu einem Gespräch mit Papst Franziskus treffen. Wie van Elst in einer Pressekonferenz im Berliner Hotel Adlon mitgeteilt hat, habe er bereits angeordnet, dass für ihn ein Erster-Klasse-Flug nach Rom gebucht wird, um möglichst schnell zu einer Klärung des Vorwurfs der Verschwendungssucht zu kommen. Um den Willen zur Versöhnung zu unterstreichen, werden den Bischof bei seiner Reise nach Rom nur rund zwei Dutzend Privatsekretäre, Zofen und Kammerdiener begleiten. Van Elst teilte darüber hinaus mit, Bescheidenheit sei ihm immer ein Anliegen gewesen. So habe er in bewusster Zurückhaltung nur gegen zwei der heiligen Gebote – du sollst nicht stehlen, du sollst nicht lügen – verstoßen und nicht gegen alle zehn.

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