Babys ohne Namen hebeln personenbezoge Datenspeicherung aus

7. Juli 2013

STADT(ur). Immer mehr junge Eltern geben ihrem Neugeborenen keinen Namen – um so ihr Kind wirkungsvoll vor den allgegenwärtigen staatlichen Überwachungsmaßnahmen zu schützen. Datenschutzexperten loben das Vorgehen. „Ohne Namen wird eine personenbezogene Datenspeicherung erheblich erschwert“, bestätigt der Fachmann Hans Müller vom Bundesnachrichtendienst (Name auf Wunsch des Informanten von der Redaktion geändert). „Aus Sicherheitsgründen nennen wir unser Baby einfach ‚Baby‘“, erklären beispielsweise „Vater“ und „Mutter“. Die Eltern aus „Stadt“ in Süddeutschland haben beschlossen, Baby ihre wirklichen Namen nicht zu nennen, um so nicht Gefahr zu laufen, auf diesem Weg die Identifikation des Kindes zu ermöglichen. Langfristig will „Familie“ elektronisch speicherbare Identifikationsmerkmale ganz vermeiden und Angehörige nur noch über den Geruch identifizieren, so „Eltern“.

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