BZgA will Babygenerator verbieten

20. Juni 2013

KÖLN(ur). Seit der Freischaltung des „Baby-Generator“ ist die Zahl von Sterilisierungen in die Höhe geschnellt. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erwägt jetzt das Online-Portal (http://bit.ly/10AGSFV) zu schließen. Mit dem Web-Service können werdende Eltern und Paare mit Babywunsch ihre Portrait-Fotos hochladen und ein Bild ihres Babys generieren lassen. „Da überlegt man sich das schon noch mal“, sagt beispielsweise Armin M. aus Bocholt. Er hatte Baby-Fotos zusammen mit seiner jetzigen und verschiedenen Ex-Freundinnen generiert und sich dann für eine Sterilisation entschieden. Auch Mandy L. aus München hat das Ergebnis des Baby-Generators zum Umdenken bewogen. „Nachdem wir das Bild gesehen haben war für uns klar, dass wir damit rechnen müssten, dass das Kind als Erwachsener uns wegen seines Aussehens verklagt.“ Das Paar möchte sich jetzt eine Katze anschaffen.

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