Hochwasser belegt grassierende Demenz

3. Juni 2013

GRIMMA(ur). Die Deutsche Gesellschaft für Demenz (DEZ) schlägt Alarm: Von Augenzeugenberichten zur aktuellen Hochwassersituation ist immer wieder zu hören, sie könnten sich nicht erinnern, jemals solche Fluten erlebt zu haben. „Wir sind erschüttert, wie oft sich Menschen nicht mehr erinnern können“, so eine Sprecherin der DEZ. Offenbar sind von dementiellen Erkrankungen sehr viel weitere Teile der Bevölkerung betroffen als bisher bekannt. Vor allem in Regionen Bayerns, etwa in Passau, aber auch im östlichen Sachsen und Thüringen muss von einem grassierenden Gedächtnisschwund ausgegangen werden. „Dass Ältere Gedächtnislücken haben ist normal“, so die DEZ in Bezug auf ein Interview in einem lokalen Fernsehsender mit einer 95-Jährigen, die sich an kein derartiges Hochwasser erinnern konnte. Besorgnis erregend sei, dass in ähnlichen Statements eine unglaublich große Zahl sehr viel jüngerer Menschen ebenfalls bekundeten, sich könnten sich nicht erinnern.

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