Steuerparadiese: Tausende flüchtige Kleinanleger in Briefkästen untergekommen

11. April 2013

GEORGE TOWN(ur). Die Aufdeckung von Steuerparadiesen rund um den Globus zieht offenbar viele menschliche Tragödien nach sich. Wie sich erst jetzt zeigt, waren zehntausende steuerflüchtige Kleinanleger durch die herben Verluste nach der Finanzmarktkrise dazu gezwungen, in den Briefkästen der Briefkastenfirmen zu wohnen. Nach der Aufdeckung der Firmen und damit der Schließung der Briefkästen stehen viele Steuerflüchtlinge nun auf der Straße bzw. am Strand. Auf den Cayman-Inseln hat das UN-Flüchtlingshilfswerk daher begonnen, Briefkästen für die obachtlosen Steuerflüchtlinge aufzustellen. Die Deutsche Bank hat indes nocheinmal unterstrichen, keine Briefkastenfirmen gegründet zu haben und bietet Steuerflüchtlingen mit einem Vermögen von über 100.000 Euro ein bankeigenes Schließfach als vorübergehenden Wohnsitz an.

Wirtschaft

2 Kommentare → “Steuerparadiese: Tausende flüchtige Kleinanleger in Briefkästen untergekommen”

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