Urlaub gerettet: All-Inclusive-Anwalt kommt

24. Juli 2012

Noch nicht bestätigten Angaben aus Regierungskreisen zufolge will das Kabinett die Rechte der Verbraucher bei All-inclusive-Reisen stärken. Ein Gesetz soll die Reiseveranstalter verpflichten, in ihre All-inclusive-Angebote für jeden Urlauber auch einen Anwalt einzuschließen mit dem der Reisende den Anbieter verklagen kann. In juristischen Fachkreisen wird derweil diskutiert, ob bei einem deutschen Reisenden als Mangel einer Reise zu bewerten ist, wenn es nichts gibt, über dass er sich beschweren könnte. Der Vorschlag des Inclusive-Anwalts ist in der Öffentlichkeit bereits auf große Zustimmung gestoßen. Denn oft werden die Deutschen Opfer unerträglicher Marter während der eigentlich schönsten Zeit des Jahres. Triftige Gründe für ein juristisches Vorgehen gegen den Reiseanbieter gibt es fast immer: da sind Pflanzen im Hotelzimmern mit zu wenig Blättern, man zieht sich Knochenbrüche beim Versuch des Schuhplattlerns zu, der Animateur verliebt sich in einen andere Frau, im Klo gibt es keinen Kühlschrank, zu warmes Meerwasser – gut, wenn dann schnell ein Anwalt zur Hand ist, der für Abhilfe sorgen kann.

Wirtschaft

2 Kommentare → “Urlaub gerettet: All-Inclusive-Anwalt kommt”

  1. Anonymous 7 Jahrs ago  

    kann man auch seinen Anwalt verklagen, wenn der beim Urlaubsverantstalte nichts findet, gegen das man klagen kann? fragt sich Heino

  2. Anonymous 7 Jahrs ago  

    bei uns waren die Wursträdchen auf dem Buffet in der falschen Reihenfolge gelegt, so was geht nun wirklich nicht. Marco