Streicheln statt Stress

16. Februar 2012

Ein Tier zu streicheln ist gut gegen Stress und hebt die Stimmung. Das haben Mediziner in Langzeitstudien herausgefunden. Laut eines Berichts des Fachblatts „Ein Herz für Tiere“ reicht es aus, sein Haustier acht Minuten zu streicheln, um den eigenen Blutdruck zu senken. Endorphine, die beim Streicheln ausgeschüttet werden, sorgen für gute Laune. Wahrscheinlich verschreiben Ärzte bald Katzen. Bei einem Blutdruck von 140 eine, bei 180 zwei. Bei starken Nebenwirkungen (Katzenhaarallergie) Hamster. Die Volkshochschulen ergänzen ihr Kursangebot: „Power-Streicheln bei depressiven Verstimmungen (bitte eigene Katze mitbringen)“. Bei den rasant zunehmenden Fällen von Burnout wird es voraussichtlich bald zu einem akuten Katzenengpass kommen – und sich einmal mehr das Zweiklassensystem im Gesundheitswesen zeigen. Privatpatienten können streicheln so viel sie wollen. Zwanzig Kassenpatienten müssen sich eine Katze teilen.

Wissenschaft

2 Kommentare → “Streicheln statt Stress”

Trackbacks For This Post

  1. CyuKtyVg - 6 Jahrs ago

    CyuKtyVg…

    Streicheln statt Stress…